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Wilkommen

Das ist die Website der Kunstsammlung der Stadt Frankfurt am Main.
Seit fast hundert Jahren kauft die Stadt Frankfurt Kunst von Künstlern und Künstlerinnen, die in Frankfurt leben und arbeiten.

Mittlerweile gibt es ungefähr 2.500 Kunstwerke in der Sammlung.
Es sind Gemälde, aber auch Fotografien, Zeichnungen und Skulpturen. 
Die Sammlung ist sehr groß und die Werke sind ganz unterschiedlich.
Die Sammlung zeigt die Vielfalt der Frankfurter Kunst und der Menschen, die sie gestalten.

Das Kulturamt der Stadt Frankfurt ist für die Website der Städtischen Kunstsammlung verantwortlich.
Auf der Website gibt es Informationen zur Geschichte der Kunstsammlung.
Man kann hier viele Kunstwerke entdecken.
Und man erfährt einiges über die Künstler und Künstlerinnen.
Weil die Sammlung so groß ist, zeigt die Website aber nur einen kleinen Teil.

Außerdem zeigt die Website die neuesten Kunstwerke aus der Sammlung. 
Denn die Stadt Frankfurt kauft jedes Jahr neue Kunst hauptsächlich von jungen Künstlern und Künstlerinnen.
Dadurch wächst die Sammlung jedes Jahr.

Auf der Website erfährt man viel Wissenswertes und Spannendes.
Nicht nur über Kunst.
Auch über Frankfurt und seine Geschichte.

Blick in die Städtische Kunstsammlung. Ein Gang mit Regalen auf beiden Seiten, die mit Bildern in verschiedenen Größen befüllt sind.
Einblick in die Kunstsammlung
Foto © Büro Schramm für Gestaltung

Thomas Bayrle (geboren 1937)

Thomas Bayrle ist ein deutscher Künstler.
Er lebt seit vielen Jahren in Frankfurt am Main.
30 Jahre lang unterrichtete er an der Städelschule.
Das ist die Kunstakademie der Stadt Frankfurt.

Thomas Bayrle macht sehr unterschiedliche Kunst.
Zum Beispiel Grafik, Film, Malerei und Skulptur.
Sein Vater Alf war auch Maler und Grafiker.
Heute sind Alf und Thomas Bayrle beide sehr bekannt.

Eigentlich wollte Thomas Bayrle gerne mit Stoff arbeiten.
In seiner Ausbildung lernte er wie man Stoffmuster zeichnet und webt.
In seiner Kunst spielen Muster und Raster eine große Rolle.

Oft wiederholt sich eine Form.
Thomas Bayrle arbeitet deshalb viel am Computer.
Am Computer lassen sich Formen leichter wiederholen.

Auf dem Gemälde „Fuge 1“ von dem Künstler Thomas Bayrle sind viele Straßen mit fahrenden Autos abgebildet. Sie verlaufen diagonal in unterschiedliche Richtungen auf dem Bild und ergeben so ein Muster.
Thomas Bayrle
Fuge 1
1976, Öl auf Leinwand, 62,5 x 53 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar Nr. B-1160

Ruth Cahn (1875 – 1966)

Ruth Cahn war eine Künstlerin.
Sie wurde in Frankfurt am Main geboren.
Sie kam aus einer jüdischen Familie.
Ihr richtiger Name war eigentlich Amalie Leontine Cahn.

Ruth Cahn lernte das Malen an einer Damenakademie.
Dort wurden nur Frauen unterrichtet.
Damals hatten Künstlerinnen es noch schwer.
Sie durften nicht an jeder Kunstschule studieren.

Ruth Cahn malte in kräftigen Farben.
Sie malte viele Orte in Frankfurt am Main.
Im Jahr 1935 musste Ruth Cahn Deutschland verlassen.
Die Nationalsozialisten verfolgten jüdische Menschen.

Im Holocaust wurden viele Menschen verfolgt und getötet. 
Zum Beispiel: Jüdische Menschen, behinderte Menschen und 
Menschen mit einer anderen politischen Meinung.
Ruth Cahn überlebte den Holocaust.
Sie konnte nach Chile in Südamerika fliehen.

Anfang der 1950er Jahre kehrte sie zurück nach Europa.
Danach malte Ruth Cahn nicht mehr.
Später zog sie auch wieder nach Frankfurt am Main.
In Frankfurt ist Ruth Cahn 1966 gestorben.

Das Gemälde „Bethmann-Weiher“ von Ruth Cahn zeigt einen Weiher. Im Hintergrund stehen hohe Bäume.
Ruth Cahn
Bethmann-Weiher
1929 (erworben), Aquarell, 48 x 60 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. C-2007

Pia Ferm (*1986)

Pia Ferm ist eine Künstlerin aus Schweden.
Sie studierte Kunst in der schwedischen Stadt Göteborg.
Danach studierte sie in Frankfurt. 
Die Kunstakademie in Frankfurt heißt Städelschule.

Dort war sie in der Klasse von Professor Tobias Rehberger.
Tobias Rehberger ist ebenfalls ein bekannter Künstler.
2020 machte Pia Ferm ihren Abschluss an der Städelschule.

Pia Ferm benutzt in ihrer Kunst oft Stoffe.
Zum Beispiel Wolle.
Daraus gestaltet sie Bilder und Teppiche.

Man kann ihre Kunst als eine Kritik verstehen.
Früher bezeichnete man Nähen, Stricken und Weben als „Frauenarbeit“.
Und die Arbeit von Frauen galt als weniger wert als die von Männern.

An Kunstschulen durften Frauen nur bestimmte Klassen besuchen.
Es waren die Kurse, in denen mit Stoff gearbeitet wurde.
Das war abwertend.

Pia Ferm zeigt, dass Stoff-Kunst wertvoll ist.
Und Frauen als Künstlerinnen ernstgenommen werden müssen.
Ihre Teppiche sehen oft aus wie riesige Zeichnungen.


Die Skulptur „Charlotte“ von der Künstlerin Pia Ferm besteht aus einem Seil, an dem ein Knochen aus Kalkstein befestigt ist. Das Seil ist an einem Metallhaken aufgehängt.
Pia Ferm
Charlotte
2021, ca. 135 x 56 x 36 cm, Kalkstein, Hanf, Seil, Metallaufhänger
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. F2008

Karl Otto Götz (1914 – 2017)

Karl Otto Götz war ein Maler.
Er wurde in der Stadt Aachen geboren.
Karl Otto Götz malte abstrakt.
Seine Bilder zeigten vor allem Farben und Bewegungen.
Aber seine Bilder zeigten keine Menschen, Tiere oder Städte.

Ab 1935 durfte Karl Otto Götz seine Kunst nicht mehr ausstellen.
Die Nationalsozialisten nannten seine Kunst „entartet“.
„Entartet“ war ein Schimpfwort der Nationalsozialisten.
Sie meinten damit moderne Kunst.

Aber auch Kunst von jüdischen Künstlern und Künstlerinnen.
Aber er malte trotzdem weiter.
Und machte Experimente mit Farbe und Klebstoff.
Für seine neue Maltechnik wurde er später sehr berühmt.

Karl Otto Götz war Mitglied mehrerer Künstlergruppen.
Eine davon hat er selbst mitgegründet.
Sie nannte sich Quadriga.
Zu Quadriga gehörten auch Otto Greis, Heinz Kreutz und Bernard Schultze.
Die Gruppe war sehr wichtig für die Kunst nach 1945.


Eine Zeichnung von Karl Otto Götz zeigt schwarze, geschwungene Linien.
Karl Otto Götz
o.T.
1955, Mischtechnik auf Karton, 50 x 65 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. G-2002

Manfred Stumpf (*1957)

Manfred Stumpf ist ein Künstler.
Er lebt in der Stadt Frankfurt am Main.
Manfred Stumpf macht viele verschiedene Arten von Kunst.
Er zeichnet oft sehr genau und mit klaren Linien.

Manfred Stumpf benutzt viele Zeichen oder Symbole.
Diese Zeichen bedeuten etwas.
Zum Beispiel: Hoffnung oder Frieden.
Das Thema Religion spielt für ihn eine wichtige Rolle.

Manfred Stumpf hat in Frankfurt, Berlin und Offenbach Kunst studiert.
In Offenbach hat er auch sehr lange selbst unterrichtet.
Seine Werke sind sowohl in Museen als auch draußen zu sehen –
zum Beispiel hat er in Frankfurt eine U-Bahn-Station gestaltet.

Die Zeichnung „Blatt 27“ von Manfred Stumpf zeigt einen knienden, nackten Mann. Er hält ein Stromkabel in der Hand, das zu einem Computer gehört, der links neben dem Mann abgebildet ist.
Manfred Stumpf
Blatt 27
1991, Tinte auf Papier, 21 x 29,7 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. St-1089

Inge Werth (*1931)

Inge Werth ist eine Fotografin.
Das heißt: Sie macht Fotos.
Sie wurde in der Stadt Stettin geboren.
Heute lebt sie in Frankfurt am Main.

Inge Werth fotografiert schon seit über 60 Jahren.
Sie hat viele wichtige Ereignisse und Personen fotografiert.
Zum Beispiel bei politischen Demonstrationen.
Inge Werths Fotos erschienen oft in Zeitungen.

Ihre Fotos zeigen oft Frauen und junge Menschen.
Inge Werth wollte zeigen, wie Menschen leben.
Und zeigen, wie Menschen für ihre Rechte kämpfen.

Heute ist Inge Werth eine sehr bekannte Fotografin.
Ihre Bilder sind in Museen und Ausstellungen zu sehen.
Inge Werth ist über 90 Jahre alt.
Und sie fotografiert heute immer noch.


Die Schwarz-Weiß-Fotografie „o.T.“ (ohne Titel) aus der Serie „Im Bett“ von der Fotografin Inge Werth zeigt ein Zimmer, in dem rechts eine Person in einem Bett liegt. Die Person stützt sich seitlich auf dem Ellenbogen ab und schaut in die Kamera. Die Decken des Raumes sind mit Stoff abgehängt und auf der linken Seite strahlt Licht durch ein Fenster.
Inge Werth
o.T. (aus der Serie: Im Bett)
1975–2000, Fotografie, 20 x 30 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. W-2016/a

Sonja Yakovleva (*1989)

Sonja Yakovleva ist eine Künstlerin.
Sie wurde in der Stadt Potsdam geboren.
Seit vielen Jahren lebt sie in Frankfurt am Main.

Sonja Yakovleva hat an der Hochschule für Gestaltung Offenbach studiert.
Oft schneidet sie Figuren und Formen aus Papier aus.
Diese Technik nennt man Scherenschnitt.
Ihre Bilder sind oft groß.

Sie denkt in ihrer Kunst oft über Schönheit nach.
Zum Beispiel darüber, was als schön gilt und was als hässlich.
Die Künstlerin zeigt in ihrer Kunst viele nackte Körper.
Oft sind die Körper sehr stark und muskulös.

Heute unterrichtet Sonja Yakovleva auch selbst Kunst.
In Offenbach, wo sie selbst studiert hat.
Ihre Arbeiten sind in Museen und Ausstellungen zu sehen.


Der Scherenschnitt „Wäldchestag“ der Künstlerin Sonja Yakovleva zeigt zwei Personen an einem Wurfstand auf einem Jahrmarkt. Die links abgebildete Person ist weiblich und holt gerade zu einem Wurf aus, auf der rechten Seite des Bildes ist eine männliche Person abgebildet, die mit verschränkten Armen an dem Wurfstand lehnt und den Blick auf den bevorstehenden Wurf richtet.
Sonya Yakovleva
Wäldchestag, 2024
29 x 40cm, Papierschnitt
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main, Y-2000

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Video 1: Begrüßung und Inhalt der Website
Video 2: Website-Navigation

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