Sammlungsgeschichte

Die Gründung der Frankfurter Künstlerhilfe

Die Geschichte der Städtischen Kunstsammlung begann 1922. Unter den schwierigen Bedingungen der ersten Nachkriegszeit waren viele Kunstschaffende in Not geraten. In dieser Situation schlossen sich Frankfurter Bürger*innen zusammen und gründeten die Frankfurter Künstlerhilfe. Ab diesem Zeitpunkt unterstützte die Frankfurter Künstlerhilfe Kunstschaffende durch den Ankauf ihrer Werke. Initiatoren und Gründungsmitglieder waren Jakob Nussbaum (1873–1936), Künstler und Vorsitzender des Frankfurter Künstlerbundes, und Ernst Moritz Levi (1865–1940), Frankfurter Amtsgerichtsrat, Sozialpolitiker und Vorsitzender des Jüdischen Kulturbundes. Levi führte auch den Vorsitz. Schon bald flossen städtische Gelder in die Künstlerhilfe ein, 1928 wurde sie eine rein städtische Einrichtung.

Selbstportrait des Künstlers Jakob Nussbaum. Die Tuschezeichnung zeigt den Künstler, der mit ernster Mimik und frontalem Blick dargestellt ist.
Jakob Nussbaum, Selbstbildnis en face, 1921 Tuschzeichnung, 22 x 18,3 cmJüdisches Museum Frankfurt, Inv.-nr. JMF2018-0003-073
Foto: Herbert Fischer

Die Richtlinien der Frankfurter Künstlerhilfe

Über die Ankäufe der Künstlerhilfe entschied eine Jury, in der neben Levi und Nussbaum Vertreter*innen der Frankfurter Kulturszene und Magistratsmitglieder saßen. Auch wurden Kunstsachverständige hinzugezogen, zum Beispiel Fritz Wichert und Alfred Wolters, der spätere Direktor von Städtischer Galerie und Liebieghaus, sowie Vertreter des Hochbauamts, etwa Ernst May.

Nachdem es bei der Gründung der Frankfurter Künstlerhilfe zunächst rein um die Unterstützung notleidender Künstler*innen gegangen war, legte 1925 ein Magistratsbeschluss in „Richtlinien“ einen „doppelten Zweck“ fest: Die Künstlerhilfe sei erstens „soziales Hilfswerk“ und diene zweitens der „Förderung der Kunst in Frankfurt“.1 Außerdem sollten die erworbenen Arbeiten „tunlichst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden“.

Aus diesen Richtlinien resultierten Fragen, die intensiv in der Frankfurter Öffentlichkeit diskutiert wurden – zum Beispiel ob auch „gut“ verdienende Künstler zu fördern seien. Von dieser Debatte zeugt eine ausführliche Stellungnahme Wolters', die 1930 in den Frankfurter Nachrichten veröffentlicht wurde und fast eine ganze Seite beansprucht.2 Anstoß des Artikels war der Ankauf eines Gemäldes von Willi Baumeister, der als Professor an der Städelschule in materieller Sicherheit lebte. Die Förderung in einem solchen Fall begründet Wolters mit dem Hinweis darauf, dass ein Künstler „zu Amt und Würden zu kommen [pflege] auf Grund seiner Qualität, seiner besonderen künstlerischen Leistungen“ – schließe man nun solche Künstler von Aufträgen aus, sei das „nicht nur eine der grössten Ungerechtigkeiten gegen diese Künstler“, sondern vor allem auch „die schlimmste […] Schädigung der Kunst selbst und der Kulturpolitik der Stadt“, „eine Dummheit, die niemand verantworten könnte“.

„Die Städtische Kunstsammlung ist ein Stück Frankfurter Stadtgeschichte, in der auch Lücken, Widersprüche und Unstimmigkeiten ihre Geschichte erzählen.“

Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main

Der Aufbau der Sammlung in der Weimarer Republik

In der auf die Gründung folgende Dekade entstand eine respektable Kunstsammlung. Sie zeugt von der großen Bedeutung der Stadt Frankfurt als Kunstzentrum – eine Entwicklung während der Weimarer Republik, die maßgeblich auf den liberalen Oberbürgermeister Ludwig Landmann (1868–1945, OB 1924–1933) zurückgeht. Seine politische Agenda sah vor, Frankfurt zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Metropole auszubauen.

In diesem Zusammenhang steht etwa auch das bekannte Städtebauprogramm Neues Frankfurt. Ab 1925 waren der Stadtbaurat Ernst May (1886–1970) und sein Team mit der Umsetzung beauftragt.

Im Zuge des Aufbruchs in der Ära Landmann wurde auch die Städelschule aufgewertet. Mit der Kunstgewerbeschule zur Frankfurter Kunstschule fusioniert, sollte sie unter Leitung des Kunsthistorikers Fritz Wichert (1878–1951) auf dem Gebiet der freien und angewandten Kunst Maßstäbe setzen und sich langfristig zu einer vollwertigen Kunstakademie entwickeln. Rufe gingen unter anderem an die bereits renommierten Künstler Max Beckmann (1884–1950, 1925–1933 Professor für Malerei) und Willi Baumeister (1889–1955, 1928–1933 Professor für Typografie und Werbegrafik).

Weitere Lehrende konnten gewonnen werden, nachdem das Weimarer Bauhaus 1925 geschlossen worden war. Unter ihnen waren der Bildhauer Josef Hartwig (1880–1956; Lehrer für Bildhauerei 1925–1945) und der Silberschmied und Industriedesigner Christian Dell (1893–1974; 1926–1933 Leitung der Metallwerkstatt).

Viele Werke von Professor*innen, Dozierenden und Studierenden der neuen Kunstschule gingen in die Städtische Kunstsammlung ein. Beispiele sind Gemälde von Willi Baumeister (1889–1955), Max Beckmann (1884–1950) und Theo Garve (1902–1987). Auf diese Weise trug auch die Frankfurter Künstlerhilfe dazu bei, einen lebendigen Kunst-Standort Frankfurt mitzugestalten.

Das Gemälde mit dem Titel „Dorfeingang“ von Theo Garve zeigt eine Landschaft, die in Pastelltönen gemalt ist. Es zeigt eine Straße an dem Häuser mit Giebeldächern stehen sowie üppige Bäume gehen, umgeben von Feldern.
Theo Garve
Dorfeingang
1927, Öl auf Leinwand, 50,5 x 60 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar Nr. G-0019, Dauerleihgabe HMF B.1966.07

Zäsur im Nationalsozialismus

Mit der „Machtergreifung“ 1933 und der kurz darauffolgenden Übernahme der Stadtverwaltung durch die Nationalsozialist*innen kam es zu wesentlichen Einschnitten in der Frankfurter Kunst- und Kulturproduktion. Wichtige Protagonist*innen der Kunstszene mussten aus Deutschland emigrieren oder erhielten Arbeitsverbote, zahlreiche Werke wurden beschlagnahmt und veräußert. Dies betraf auch von der Künstlerhilfe zuvor geförderte Künstler*innnen; so verließen beispielsweise Ruth Cahn (1875–1966) und Fried Stern (1875–1942) wegen ihrer jüdischen Abstammung Deutschland.  Auch der Fotograf Fritz Eschen wurde 1933 mit einem Berufsverbot belegt. Jakob Nussbaum, vormals Gründer der Frankfurter Künstlerhilfe, verlor 1933 – und damit nur ein Jahr nach seiner Berufung – seine Professur an der Städtischen Kunst- und Gewerbeschule. Durch die fortschreitende Entrechtung von Jüd*innen beschloss auch er noch im selben Jahr auszuwandern.

Auch für die Frankfurter Künstlerhilfe brachte 1933 eine wesentliche Zäsur. In Frankfurter Künstlerförderung umbenannt, blieb sie bis nachweislich 1943 ohne Unterbrechung tätig – allerdings unter neuen Vorzeichen. Parallel zu zahlreichen Frankfurter Institutionen wechselten auch hier die Entscheidungsträger*innen. In der nationalsozialistischen Stadtverwaltung untersuchte man die bisherige Praxis der Künstlerhilfe: Es war der Vorwurf aufgekommen, „nicht-arische“ Künstler*innen bevorzugt zu behandeln. In den kommenden Jahren blieben „nicht-arische“ Künstler*innen und dezidiert avantgardistische Strömungen von der Förderung ausgeschlossen.

Auch in Frankfurt trugen namhafte Kunsthändler*innen, Museumsdirektor*innen und Bibliotheksleiter*innen die nationalsozialistische Kulturpolitik mit; darunter Alfred Wolters. Die Forschung zeichnet ein widersprüchliches Bild von ihm und seinen Kolleg*innen.3 Unstrittig ist, dass er ab 1938 als „Spezialsachverständiger in Kunstfragen“ bei der Aneignung von „jüdischem Kulturgut“ mitwirkte, das aus dem Besitz verfolgter, geflohener und deportierter Jüd*innen bzw. von Menschen mit jüdischen Wurzeln kam.4

Das Gemälde „Bethmann-Weiher“ von Ruth Cahn zeigt im vorderen Teil einen angeschnittenen Weiher hinter dem filigrane Bäume in die Höhe ragen.
Ruth Cahn
Bethmann-Weiher
1929 (erworben), Aquarell, 48 x 60 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. C-2007
Die Schwarz-Weiß-Fotografie mit dem Titel „Walter Kolb“ von Fritz Eschen zeigt den damaligen Oberbürgermeister am Schreibtisch sitzend und frontal in die Kamera lächelnd beim Unterschreiben eines Dokuments.
Fritz Eschen
Walter Kolb
1946, Fotografie, 78 x 96 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. E-2007

Der Neubeginn in der Nachkriegszeit

Für die Nachkriegsjahre ist eine Fotografie von Fritz Eschen (1900–1964), die sich im Besitz der Städtischen Sammlung befindet, besonders bezeichnend: Sie datiert 1946 und zeigt Frankfurts Oberbürgermeister Walter Kolb (1902–1956; OB 1946–1956), zu dessen wichtigsten Aufgaben der Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Stadt zählte. Auch die Frankfurter Kunstszene befand sich in einer schwierigen Lage. Zu bewältigen waren zunächst die Kriegsschäden, beispielsweise waren in den Frankfurter Brandnächten 1944 auch Ateliers und mit ihnen künstlerische Produktionen zerstört worden, etwa von Georg Heck (1897–1982). Zudem war die Zerschlagung kulturpolitischer Strukturen durch die Nationalsozialist*innen nachhaltig wirksam: Es gab keine Kontakte zur internationalen Kunstszene mehr. Wegen ihrer jüdischen Identität, ihrer sexuellen Orientierung, oppositionellen, politischen Ansichten oder kulturellen Hintergründen fiel ein großer Teil der bis 1933 in Deutschland tätigen Kunstschaffenden dem Nationalsozialismus zum Opfer. Im besten Fall konnten Verfolgte das Land verlassen, bevor die Massendeportationen in Arbeits- und Konzentrationslager begannen.

Die als „entartet“ gebrandmarkte Kunst – zumeist als Bezeichnung für die Werke von avantgardistischen oder jüdischen Kunstschaffenden verwendet – verschwand von der Bildfläche. Viele wegweisende Kunstwerke der Moderne wurden in dieser Zeit zerstört oder landeten unter fragwürdigen Umständen in Museumsdepots oder Privatsammlungen. Noch heute steht die Restitution zahlreicher dieser Werke aus.

Eine der großen Herausforderungen bestand nach dem Krieg darin, Räume zum Arbeiten sowie Möglichkeiten für Austausch und Präsentation zu beschaffen. Ein Beispiel für selbstorganisierte Foren ist die 1949 eingerichtete Zimmergalerie Franck: In privaten Räumen fand unter anderem die Ausstellung Neuexpressionisten (1952) statt, mit Werken von Karl Otto Götz (1914-2017), Otto Greis (1913–2001), Heinz Kreutz (1923–2016) und Bernard Schultze (1915–2005) – die erste Ausstellung des Informel in Deutschland, unter dem Namen Quadriga sollte diese Künstlergruppe später Kunstgeschichte schreiben.5 Von allen vier Künstlern kamen Werke in die Städtische Kunstsammlung.

1946 nahm die Frankfurter Künstlerförderung ihre Arbeit wieder auf und knüpfte dabei an den in ihrer Gründungszeit formulierten Auftrag an. Über die Ankäufe entschied ein Ausschuss, wobei die Konstellation seiner Mitglieder von den Schwierigkeiten einer geistigen und strukturellen Neuorientierung zeugt – wie auf allen Ebenen des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in der Nachkriegszeit.6 Auf der einen Seite standen die Künstler Hans Mettel (1903–1966) und Wilhelm Heise (1892–1965) von der Städelschule: Repräsentanten einer inneren Reorganisation und eines äußeren Wiederaufbaus. Ihnen gegenüber Kuratoren und Museumsleiter wie Ernst Holzinger (1901–1972), Kurt Schwarzweller (1911–1973), Ernstotto Graf zu Solms Laubach (1890–1977) und Heinrich Bingemer (1888–1955): Sie hatten, mehr oder weniger aktiv, das nationalsozialistische Regime durch ihre Arbeit unterstützt und verdeutlichten nun die personelle Kontinuität in der Besetzung wichtiger Posten.

Die Objektcollage „3 Porträts“ von Bernard Schultze zeigt drei nebeneinander dargestellte abstrakte Köpfe in bunten Farben.
Bernard Schultze
3 Porträts
1967, Materialcollage, Öl auf Leinwand, Plexiglashaube, 65 x 100 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar Nr. B-2011
Eine Zeichnung von Karl Otto Götz mit dem Titel „o.T.“ (ohne Titel) zeigt expressiv geschwungene schwarze Pinselstriche auf einem hellen Untergrund.
Karl Otto Götz
o.T.
1955, Mischtechnik auf Karton, 50 x 65 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar-Nr. G-2002

Die Städtische Kunstsammlung im lebendigen Frankfurter Kunstleben bis heute

In den folgenden Jahrzehnten wechselte die Zusammensetzung der Ankaufskommission in unregelmäßigen Abständen. Mitglieder waren Kurator*innen, Kunstschaffende, Galerist*innen, Pressevertreter*innen, Kulturamtsleiter*innen und vielfach Vertreter*innen politischer Gremien.

Für das mittlerweile wieder prosperierende Kunstleben in Frankfurt seien einige wichtige Stationen genannt: 1962 Eröffnung des Frankfurter Kunstvereins im Steinernen Haus am Römerberg7 unter Hilmar Hoffmann (1925–2018, Kulturdezernent 1970–1990). Die Umsetzung des Leitsatzes „Kultur für alle“: das Museumsufer wurde realisiert und damit verbunden entstand ein riesiges Angebot an Kunst- und Kulturveranstaltungen. Auch die freie Kunst- und Kulturszene erhielt eine regelmäßige städtische Förderung8 ; 1997 wurde der Portikus als Ausstellungsraum der Städelschule gegründet und bezog 2006 das eigens dafür errichtete Gebäude auf der Maininsel9 .In den frühen 2000er Jahren gründeten sich die Vereine ATELIERFRANKFURT und basis zur Förderung der freien jungen Kunstszene, u.a. durch Atelierräume und Ausstellungen in eigenen Häusern10 .

Ankäufe für die Städtische Kunstsammlung werden ab den 1990er Jahren vorwiegend direkt aus dem Kulturamt getätigt. Seit 2020 steht wieder ein jährlicher Etat zu Verfügung.11 Man ließ ebenfalls die bewährte Tradition der Ankaufskommission wiederaufleben: ein Fachgremium soll Kompetenz und Transparenz bei der Auswahl der Künstler*innen gewährleisten. Seine Besetzung wechselt regelmäßig.

Nach wie vor spiegelt die Sammlung die Geschichte der Stadt und ihrer Menschen wider – festgehalten etwa in den Fotografien von Barbara Klemm (*1939) und Inge Werth (*1939). Noch immer bieten auch die Kunsthochschulen ein Umfeld für die Ankäufe, sowohl die Städelschule als auch die Hochschule für Gestaltung HfG Offenbach. So gingen Arbeiten des Städel-Professors Thomas Bayrle (*1937), des HfG-Professors Manfred Stumpf (*1957) wie auch zahlreicher Absolvent*innen in die Sammlung ein. In den letzten Jahren werden verstärkt auch Künstlerinnen gefördert. Ein frühes Beispiel ist Andrea Büttner (*1972). Die folgende Liste der Ankäufe seit 2020 zeigt die aktuelle Praxis.

Blick in die Städtische Kunstsammlung. Eine Hand zieht eine Malerei aus einem mit Bildern befüllten Regal, es zeigt den ehemaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann.
Foto © Büro Schramm für Gestaltung
Die monochrome Malerei von Thomas Bayrle zeigt diagonal verlaufende Straßen auf denen Autos fahren. Sie sind wiederholt übereinandergelegt und in verschiedene Richtungen versetzt, sodass sich daraus ein geometrisches Gebilde ergibt.
Thomas Bayrle
Fuge 1
1976, Öl auf Leinwand, 62,5 x 53 cm
Städtische Kunstsammlung, Kulturamt Frankfurt am Main
Inventar Nr. B-1160
  1. Zu den Richtlinien vgl. Alfred Wolters: Die Frankfurter Künstlerhilfe und ihre Aufgaben. Eine notwendige kritische Auseinandersetzung anläßlich des Falles Baumeister. In: Frankfurter Nachrichten, 2. Beiblatt, 31.01.1930. Wiederabgedruckt in: Die Städtische Kunstsammlung. Künstlerförderung seit 1922. Herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2018. S. 11–15, hier S. 13–15. ↩
  2. 2 Ebd. Unten zitiert nach dem Wiederabdruck, S. 12. ↩
  3. Siehe dazu: Sebastian Farnung: Kulturpolitik im Dritten Reich am Beispiel Frankfurter Museen. Herausgegeben von Evelyn Brockhoff, Frankfurt am Main 2016 (Studien zur Frankfurter Geschichte, Band 63). Andreas Hansert: Kunsterwerbungen zwischen Raub und Rettung. Ernst Holzinger als Städeldirektor 1938 bis 1972. Vortrag im Haus am Dom, Frankfurt am Main, 2009. ↩
  4. Monica Kingreen: Wie sich Museen Kunst aus jüdischem Besitz aneigneten. In: Frankfurter Rundschau, 09.05.2000 (Materialdienst. Evangelischer Arbeitskreis Kirche und Israel in Hessen und Nassau; www.imdialog.org/md2000/02md0400; letzter Abruf 20.01.2025). Siehe auch: Gekauft. Gesammelt. Geraubt. Vom Weg der Dinge ins Museum. Projekt in Kooperation vom Historischen Museum Frankfurt, Museum Judengasse, Museum für Angewandte Kunst und Museum der Weltkulturen mit Ausstellung und Publikation, Frankfurt am Main, 2018–2019. ↩
  5. Claudia Caesar: 1952. Zimmergalerie Franck – Wohnzimmer der Moderne. In: Spotlights. Herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Städtischen Kunstsammlung, Frankfurt am Main 2022. ↩
  6. Jessica Beebone: Zur Geschichte der Städtischen Kunstsammlung. In: Die Städtische Kunstsammlung. Künstlerförderung seit 1922. Herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2018. S. 9. ↩
  7. Claudia Knöpfel: 1962. Der Frankfurter Kunstverein – die Frankfurter Intitution für aktuelle Positionen. In: Spotlights. Herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Städtischen Kunstsammlung, Frankfurt am Main 2022. ↩
  8. Claudia Knöpfel: 1985. Hilmar Hoffmann: „Kultur für alle!“ In: ebd. ↩
  9. Claudia Knöpfel: 1990. Neuer Portikus – ein Ausstellungsort für die Städelschule. In: ebd. ↩
  10. Jessica Beebone: 2014/2016. Atelierhäuser in der City. In: Spotlights. Herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Städtischen Kunstsammlung, Frankfurt am Main 2022. ↩
  11. So Kulturdezernentin Ina Hartwig in einer Pressemitteilung, Dezember 2020. ↩